Townhouse

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Die Geschichte der Townhouses

Ausgehend von den mehrheitlich in den Jahren zwischen 1850 und 1900 errichteten Reihenhäusern (terraced houses), die vornehmlich mit Elemeten der viktorianischen Architektur errichtet wurden, begann diese Bebauung mit einheitlichen Backsteinfassaden vornehmlich in Großbritanien. Dabei unterscheidet man bei einer Zeilenbebauung zwischen Reihenmittel-und Reihenendhäusern.


Mit Ende des 2.Weltkrieges wurden die sog. terraced houses in England als Townhouse bezeichnet.


Heute ist der Begriff des Townhouses schon fast zu einem Modewort geworden, ohne dass hierbei auf eine klare Definition des Begriffes zurückgegriffen werden kann. Die in einem Stadtgebiet vorzufindende Bebauung von Townhouses zeigt sich heutzutage oftmals in einer unterschiedlichen Fassadengestaltung, die durch Hausbreiten zwischen 4,50m und 7,00m und einer mehrgeschossige Bauweise gekennzeichnet ist. Häufig befinden sich diese Townhouses auf real geteilten Grundstücken, bei denen die Bewohner gleichzeitig auch Eigentümer dieser Parzellen sind. Der Begriff sagt dabei nichts über die Größe des Hauses aus. Moderne Townhouse-Konzepte in Stadtgebieten sind dabei durch eine aufgelockerte Bauweise gekennzeichnet, die im Gegensatz zur Mehrfamilienhausbebauung zu einer geringeren Verdichtung des Städtebaus führen.

Foto: Uli Carthäuser / pixelio.de