Wohnungseigentum

Wohnungseigentum

Die Vorteile vom Wohnungseigentum


Gerade in wirtschaftlich schweren Zeiten sind Immobilien bei Privatleuten als Anlage ausgesprochen beliebt. Und dieses nicht zu Unrecht, denn ganz gleich, wie sich der Markt entwickelt: Eine Immobilie (ein Haus oder eine Wohnung) ist ein Sachgut, welches im Fall der Fälle selbst genutzt werden kann und damit die monatlichen Lebenshaltungskosten deutlich (nämlich um die Miete) senkt. Wertschwankungen gibt es natürlich auch in diesem Anlagesegment und sind im Ungünstigen Fall (also einem Wertverlust) für den Eigentümer mitunter heftig. Dennoch: Eine Wohnung oder ein Haus ist kein virtueller Wert und bleibt damit unabhängig von jeglichen Märkten erhalten.


Gut vorhersehbarer Markt


Ein Vorteil von Wohnungseigentum, der als Sicherung des eigenen Kapitals zum Beispiel für die Renten- bzw. Pensionszeit gedacht ist, ist die vergleichsweise gute Vorhersehbarkeit des Marktes. Die Einschätzung, dass eine Wohnung im innerstädtischen Bereich einer Großstadt höher bewertet wird als eine Wohnung in einer ländlichen Region, wird vermutlich auch noch in vielen Jahren richtig sein. Eine Prognose bezüglich des genauen Werts einer Immobilie (also eine konkrete Angabe in Euro), ist natürlich auch hier nicht möglich, wenn es um eine Einschätzung geht, die mehrere Jahre voraus reicht. Und natürlich gibt es auch auf dem Immobilienmarkt schwer vorhersehbare oder gar unvorhersehbare Entwicklungen, ganz so, wie bei anderen Märkten auch. Noch vor 20, 30 Jahren hat vermutlich kaum jemand damit gerechnet, dass Wohnungen und Wohnhäuser in ländliche Regionen einen so starken Werteverlust hinnehmen müssen (im Gegensatz zu ländlichen Immobilien mit Bauernhof-Charakter und entsprechend großem Grundstück, die wegen des aktuellen Natur- und Garten-Trends einen unerwarteten "Boom" erleben).


Fremdfinanzierung meist nur mit Eigenkapital


Die Finanzierung einer eigenen Immobilie kann in der Regel natürlich nicht ohne fremde Hilfe geleistet werden. Ganz ohne Eigenkapital geht es allerdings bei den meisten Geldinstituten trotzdem nicht. Als Faustregel gilt: Einen Immobilienkredit erhält man nur, wenn mindestens 20 Prozent des Gesamtwertes als Eigenkapital "zugesteuert" werden. Findet man einen Kreditgeber, der sich mit weniger zufrieden gibt, kann man sich glücklich schätzen – und muss womöglich recht schlechte Konditionen (also hohe Zinsen) als "Gefahrenzulage" hinnehmen. In jedem Fall ist es ratsam, sich die Angebote von mehreren Banken einzuholen. Die Unterschiede können beachtlich sein.


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